SENSE an Regelschulen

 

SENSE® für Schulen

SENSE@school

Pilotprojekt: Einsatz des SENSE® Konzepts an einer Regelschule

 

Die Schule

Die Realschule Alsdorf beschreibt sich auf ihrer Homepage als Schule mit einem sympathischen Lehr- und Lernumfeld. So ist die Schule im Kultur und Bildungszentrum Alsdorf stets bemüht, neben den regulären Schulfächern vielfältige Aktivitäten, Kurse und AGs auf die Beine zu stellen, die den Interessen und Wünschen aller Schüler*Innen entsprechen und niemand zurückgelassen wird. So zum Beispiel das Konzept "Helfende Hand" - Hilfe für die Fünft- und Sechstklässler eine spezielle Förderung, die dann erfolgt, wenn Schüler in einem der Hauptfächer Mathe, Deutsch und Englisch die Note „mangelhaft“ oder „ungenügend“ schreiben oder sich generell mit der Erledigung der Hausaufgaben und der Arbeit mit dem Lernzeitordner in der täglichen Lernzeit schwer tun. Die Schüler erhalten dann 2x wöchentlich durch "Lernpaten" (Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10) Hilfe beim Bearbeiten des Lernzeitordners. Nur eine der tollen Ideen an dieser Schule.

 

Das Projekt

Im Rahmen des Projektes soll pilothaft erstmals ein SENSE® Sensibilisierungsprogramm als 6-monatiges Sozialprojekt für Schüler*Innen des 9.Schuljahres an der Realschule Alsdorf mit Schwerpunkt: "Inklusiver Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung, Senioren*Innen und Menschen mit Migrationshintergrund" entwickelt und im 1.Schulhalbjahr 2020/21, beginnend am 12.08.2020 angewandt und erprobt werden. Innovativ sind im Projekt die Dauer und inhaltliche Gestaltung. Während bekannterweise unsere Sensibilisierungstrainings auf einen Aktivtag plus Vor- und Nachbereitung terminiert sind, muss hier ein 6-monatiges Konzept entwickelt werden, welches u.a. die Simulationen beinhaltet und darüber hinaus weitere wichtige Aspekte und Lerninhalte zum Thema Inklusion enthält und vermittelt. Die Challenge: Während es in einer eintägigen Schulung einfach gelingt, den Konfrontationseffekt durch das Selbsterfahrene so hoch zu halten, das ein nachhaltiger Lerneffekt entsteht, ist die Herausforderung bei dem jetzt zu entwickelnden Ansatz, diesen Effekt über 6 Monate zu erhalten und am Ende ein Ergebnis zu erhalten, dass bei den teilnehmenden Schülern den gleichen nachhaltigen Effekt erzielt, wie bei unseren eintägigen Schulungen. Das luxuriöse Zeitfenster ist also einerseits spannend gleichwie herausfordernd. Es muss gelingen, jede Einzelveranstaltung nachhaltig zu gestalten und bis zum Ende in den Köpfen der Teilnehmer*Innen den gleichen nachhaltigen (Um)Denkprozess auszulösen und zu erhalten. Wir bedanken uns bei Bettina Herlitzius und Jessica Cadenbach (StädteRegion Aachen) für die Förderzusage.

 

Die Umsetzung

Die Umsetzung des Projektes werden wir hier begleitend dokumentieren.